© 2021 RupertGrottenthaler
Die Faszination der Holzbrandkeramik Meine Begeisterung für die Holzbrandkeramik entfachte der Japaner Masakazu Kusakabe. Er inspirierte mich durch sein Buch über Holzbrand und durch persönliche Begegnungen, den ersten rauchlosen Sasukenei-Holzbrandofen 2008 in Europa zu bauen. Sasukenei heißt so viel wie „mach dir keine Sorgen, lass los!“ Eine wunderbare Aufforderung in unserer Zeit und auch eine Notwendigkeit, wenn man ohne Strom, nur mit nachwachsender Energie anspruchsvolle Keramik erstellen will. Diese wird im getrockneten Zustand in den Ofen eingeräumt, welcher dann drei Tage und drei Nächte mit unterschiedlichen Hölzern bis über 1300º Grad geheizt wird. Die hohen Temperaturen, das Spiel der Flammen und der Flug der Asche hinterlassen nun ihre unvergleichbaren Spuren auf Gefäßen und Objekten. Es kommt zu einzigartigen und immer wieder überraschenden Ergebnissen. Das Brennen, bei dem sich der Ton, handwerkliches Können und der Zufall vereinen, gehört so entscheidend mit zum kreativen Prozess. Mein Anliegen ist es, mit meinen keramischen Arbeiten den interessierten Menschen zu zeigen, welche Möglichkeiten das Zusammenwirken der Urkräfte der Natur eröffnen kann und dass man um auf beeindruckende, ungewöhnliche Ergebnisse zu kommen in bestimmten Phasen auch ruhig mal loslassen darf.
© 2021Rupert Grottenthaler
Die Faszination der Holzbrandkeramik Meine Begeisterung für die Holzbrandkeramik entfachte der Japaner Masakazu Kusakabe. Er inspirierte mich durch sein Buch über Holzbrand und durch persönliche Begegnungen, den ersten rauchlosen Sasukenei-Holzbrandofen 2008 in Europa zu bauen. Sasukenei heißt so viel wie „mach dir keine Sorgen, lass los!“ Eine wunderbare Aufforderung in unserer Zeit und auch eine Notwendigkeit, wenn man ohne Strom, nur mit nachwachsender Energie anspruchsvolle Keramik erstellen will. Diese wird im getrockneten Zustand in den Ofen eingeräumt, welcher dann drei Tage und drei Nächte mit unterschiedlichen Hölzern bis über 1300º Grad geheizt wird. Die hohen Temperaturen, das Spiel der Flammen und der Flug der Asche hinterlassen nun ihre unvergleichbaren Spuren auf Gefäßen und Objekten. Es kommt zu einzigartigen und immer wieder überraschenden Ergebnissen. Das Brennen, bei dem sich der Ton, handwerkliches Können und der Zufall vereinen, gehört so entscheidend mit zum kreativen Prozess. Mein Anliegen ist es, mit meinen keramischen Arbeiten den interessierten Menschen zu zeigen, welche Möglichkeiten das Zusammenwirken der Urkräfte der Natur eröffnen kann und dass man um auf beeindruckende, ungewöhnliche Ergebnisse zu kommen in bestimmten Phasen auch ruhig mal loslassen darf.